Hallo, ich bin Bob, bevor ich mich vorstelle, hier ein sehr wichtiger Hinweis!!

 

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So, nun zu mir.

 

 

Howdy!

 

Ich bin´s – Bob. Ich möchte die Gelegenheit nutzen und mich kurz vorstellen. Mittlerweile lebe ich schon seit 7 Jahren hier im schönen Deutschland aber eigentlich komme ich aus Cleveland, Ohio. Dort bin ich am 26. Juli 1980 als eines von fünf Geschwistern geboren. Ja, fünf! Ihr habt richtig gelesen. Und zu allem Übel war ich nicht nur der Jüngste, sondern auch noch der einzige Junge.  Da ging´s immer ganz schön rund bei uns zuhause auf der Straußenfarm. Meinem Vater gehörten 14 Straußen und ein ganzer Stall voller Schweine. Straußenreiten war damals mein größtes Vergnügen. Die können nämlich ganz schön schnell laufen – bis zu 70 km/h.  Meine Mutter Kate war Grundschullehrerin. Ihre Schwester Lucy, also meine Tante wohnte damals mit ihrer Familie in Wien und schickte uns riesige Pakete mit den leckersten Süßigkeiten. Das war immer ein Highlight für uns Kids. Einer meiner größten Erfolge während meiner Kindheit war der erste Platz beim traditionellen Hot-Dog-Wettessen in Cleveland. 19 Hot-Dogs in 5 Minuten. Die Urkunde steht heute noch neben meinem Bett.

 

Nach der Highschool studierte ich Naturwissenschaften an der Cleveland State University und spielte Basketball in der Varsity-Mannschaft. Ich verguckte mich schon bei unserem ersten Spiel in eine der Cheerleaderinnen. Sie hieß Samanta und hatte das bezauberndste Lächeln von allen. Sie wurde meine erste Freundin.

 

Das Ganze ging nach drei Jahren in die Brüche, als ich mich entschied, ein Auslandssemester bei meinen Verwandten in Wien zu machen. Denn schon am zweiten Tag traf ich Christine -  ihrem süßen österreichischen Akzent konnte ich einfach nicht widerstehen und als ich dann auch noch ein Jobangebot als Abfüller in der Süßigkeitenfirma bekam, von der mir meine Tante immer die leckersten Weingummis geschickt hatte, stand für mich fest: Ich bleibe hier!

 

Ich war im Himmel! Jeden Tag stand ich an den großen Maschinen und füllte die kleinen Leckereien in Tütchen. Naschen war Gott sei Dank auch erlaubt. Naja, und immer wenn es am schönsten ist, vergeht die Zeit ja wie im Flug. Ehe ich mich versah, waren schon fünf Jahre vergangen.  Ich ging langsam auf die dreißig zu und fühlte ich mich zu alt für meine kleine Schrottkarre. Im Internet suchte ich nach einem neuen Auto. Auf den ersten Blick verliebte ich mich in einen Alfa Spider und fuhr nach Deutschland, um mir das Schätzchen mal live und in Farbe anzugucken. Die vorherige Besitzerin des Autos hieß Julia und ich lud sie sofort auf den Beifahrersitz ein. Wer hätte damals gedacht, dass ich zu meinem Traumauto auch gleich meine Traumfrau bekommen sollte?

 

Ab jetzt wurde es ganz schön ernst in meinem Leben. Die Hochzeitsglocken läuteten schon ein Jahr später und wir bekamen eine Tochter – Lilly.  Unsere kleine Familie zog nach Kürten, "Clievland". Hier fühlte ich mich natürlich sofort heimisch. Ich gründete eine eigene Firma und Julia und ich sahen uns oft erst abends, weil ich so viel um die Ohren hatte. Dann machten wir uns gemütliche Stunden auf der Couch, guckten unsere Lieblingsserien und ich fütterte meine kleine Zuckermaus mit Süßigkeiten. Immer häufiger allerdings beschwerte sie sich, dass ihre Lieblingsweingummis immer so schnell weg waren. Besonders kritisch wurde es bei denen, die wir beide gerne mochten. Bis ich nachts einen Geistesblitz hatte! Ich kaufte alle ihre Lieblingssüßigkeiten einzeln und stellte ihr eine ganz persönliche Naschbox zusammen. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie glücklich sie war! Ich möchte fast sagen, es war nach der Hochzeit und der Geburt unserer Tochter der glücklichste Tag unseres gemeinsamen Lebens!

 

Da dachte ich mir: Warum soll ich nicht auch andere Menschen so glücklich machen? Eine Woche später hatte ich Räume angemietet, das Gewerbe angemeldet und nach einem weiteren Monat meinen ersten Kunden glücklich gemacht. Das Gefühl war überwältigend und ich wusste: Andere Menschen mit Naschboxen glücklich machen ist es, was ich machen möchte. Ich bin angekommen.

 

 

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